Wir helfen in der Ukraine und Ukrainern - seit dem 26.02.2022

 

Als eine der wenigen nicht staatlichen Hilfsorganisationen haben wir die Möglichkeit, Hilfsgütertransporte persönlich innerhalb der Ukraine, in Zusammenarbeit mit befreundeten Gemeinden und freiwilligen Helfern, zu verteilen.

 

 

Am Donnerstag, 24.02.2022 erfolgen die ersten schweren Angriffe auf die Ukraine. Wir sind alle überrascht und verunsichert. Mit Spannung verfolgen wir die Medien und Pressekonferenzen um von den offiziellen Kombattanten zu erfahren inwieweit sich die Situation ausweiten wird.

 

Nach dem ersichtlich war wie man helfen kann, brachten wir am 26.02.2022 die ersten Matratzen, Decken und Bettwäsche zum Flüchtlingslager nach Siret an die Ukrainische Grenze.

 

In den folgenden Tagen wurde die Brüdergemeinde in Botosani zu einem Flüchtlingslager umfunktioniert. Einige Dinge die noch in unserem Lager waren, wurden hier hin gebracht.

 

Am 06.03.2022 traf ein Hilfsgütertransport aus Brixen / Italien von den "Helfende Hände" ein, mit vielen notwendigen Lebensmitteln und Dingen des täglichen Bedarfs.

Kurzerhand wurde der LKW abgeladen. Von Matratzen, über Pampers und Getränke bis hin zu Lebensmitteln war alles dabei, was man braucht um Menschen in Not zu helfen.

 

Am nächsten Tag, 07.03.2022 wurde am Vormttag ein Konvoi von 7 Transportern und 1 Geländewagen mit Anhänger, mit den notwendigsten Dingen beladen. Um ca. 12 Uhr war der Konvoi auf dem Weg nach Czernowitz / Ukraine.

 

Kurz vor der Stadt wurde sich mit Glaubensbrüdern aus Kiew getroffen. Ein Transporter wurde umgeladen, damit dieser schnellstmöglich mit den Hilfsgütern nach Kiew zurück fahren konnte. Die Fahrt ging weiter zu drei verschiedenen Auffanglagern und zentralen Hilfsgütersammelstellen um alles abzuladen.

 

In den darauf folgenden Tagen wurde die Brüdergemeinde in Botosani mit verschiedensten Hilfsgüter, wie Matratzen, Bettwäsche, Hygieneartikel und Lebensmitteln, weiter ausgestattet.

 

Am 10.03.22 kam der nächste 40Tonner aus Brixen von dem Verein "Helfende Hände". Ebenfalls mit Lebensmitteln wie Öl, Mehl, Nudeln, Konserven und vielem mehr, sowie Bettdecken, Schlafsäcke und Pampers. In wenigen Stunden wurde der LKW abgeladen.

 

Genau eine Woche nach dem ersten Transport in die Ukraine, also am 14.03.22, stand der zweite Hilfsgüter-Konvoi zur Abfahrt bereit. Dieser setzte sich dieses mal aus einem Geländewagen mit Anhänger, zwei 7-Sitzern, drei Transportern und einem 3,5-Tonner zusammen. Diese 7 Fahrzeuge hatten insgesamt ca. 14t Ware dabei. Die schwere Aufgabe bei der Planung ist es, dass jedes Fahrzeug in etwa die selben Waren geladen hat. Somit können mehrere Abladestellen zur selben Zeit angefahren werden. Auch diese Reise ging nach Czernowitz / Ukraine zu den bereits bekannten Stellen.

 

Am 21.03.2022 kam der nächste LKW aus Brixen von dem Verein "Helfende Hände" unter anderem mit Öl, Wasser, Keksen, Nudeln, Medikamenten, Pampers, Konserven und Toilettenpapier an. Nachdem alles abgeladen war, wurde am Mittwoch, 23.03.2022 der nächste Konvoi auf die Reise geschickt. Diesesmal auch nach Czernowitz, jedoch zu dem Hilfs- und Flüchtlingslager "Philadelphia". Von hier aus werden Hilfsgüter ins ganze Land verteilt bis nach Luhansk.

 

Als wir ankamen war dort auch ein vom Krieg gezeichneter Transporter. Dieser übernahm Hilfsgüter von uns, um am nächsten Morgen zurück nach Mariupol aufzubrechen. Der Fahrer berichtete, dass auf einer der Fahrten sein Begleitfahrzeug, ebenfalls ein ziviler Transporter, beschossen wurde, ausbrannte und dabei zwei Familienangehöre starben. Er selbst sieht es aber als Gottes Auftrag (weil er noch lebt) weiter zu machen. Somit fährt er, so oft es geht, von Mariupol zu einem Hilfslager um vor allem Konserven, wie Gulasch und Frühstücksfleisch oder auch Wasser etc., zu beschaffen.

 

Anfang der Woche kam der nächste Sattelzug aus Brixen. Nach dem obliglatorischen Abladen und den Vorbereitungen, startete der nächste Hilfsgüter-Konvoi am Mittwoch, 06.04.22. Die Fahrt ging wieder nach Czernowitz zu dem christlichen Hilfsgüter-Verteil-Zentrum "Philadelphia". Ebenfalls wurden Medikamente, Wasser und Lebensmittel zu einem Krankenhaus gebracht.

 

Am Krankenhaus wurde die große Bitte ausgesprochen, wenn möglich, Verbandsmaterial mitzubringen. Die Wunden können nicht ausreichend versorgt werden, weil diese einfachen Hilfsmittel fehlen.

Wer die Möglichkeit hat, Verbandsmaterial (auch gerne in größeren Mengen) zu spenden, darf sich gerne mit uns in Verbindung setzen (Kontakt).

 

Die freiwilligen Fahrer werden mit Reiseproviant und die Fahrzeuge mit Diesel und Öl versorgt. Die Spritpreise sind ähnlich wie hier in Deutschland.
Darüber hinaus laufen unsere üblichen Projekte, wie zum Beispiel die Kinder- und Armenspeisung weiter. Es müssen hierfür zusätzlich Lebensmittel, Obst und Gemüse in den ortsüblichen Geschäften und auf dem Markt teuer eingekauft werden.

 

Anfang der Woche kam der nächste Sattelzug aus Brixen. Nach dem obliglatorischen Abladen und den Vorbereitungen, startete der nächste Hilfsgüter-Konvoi am Mittwoch, 06.04.22. Die Fahrt ging wieder nach Czernowitz zu dem christlichen Hilfsgüter-Verteil-Zentrum "Philadelphia". Ebenfalls wurden Medikamente, Wasser und Lebensmittel zu einem Krankenhaus gebracht.

 

Am Krankenhaus wurde die große Bitte ausgesprochen, wenn möglich, Verbandsmaterial mitzubringen. Die Wunden können nicht ausreichend versorgt werden, weil diese einfachen Hilfsmittel fehlen.

Wer die Möglichkeit hat, Verbandsmaterial (auch gerne in größeren Mengen) zu spenden, darf sich gerne mit uns in Verbindung setzen (Kontakt).

 

Die freiwilligen Fahrer werden mit Reiseproviant und die Fahrzeuge mit Diesel und Öl versorgt. Die Spritpreise sind ähnlich wie hier in Deutschland.
Darüber hinaus laufen unsere üblichen Projekte, wie zum Beispiel die Kinder- und Armenspeisung weiter. Es müssen hierfür zusätzlich Lebensmittel, Obst und Gemüse in den ortsüblichen Geschäften und auf dem Markt teuer eingekauft werden.

 

 

 

Christen aus Erfurt sammelten Hilfsgüter für die Ukraine. Da sie nicht wussten wo sie direkt die Hilfsbedürftigen finden, wurden wir gefragt. Befreundete Christen aus Suceava von uns wussten von Orten, die nur schwer mit Hilfsgütern erreicht werden. Somit fuhren wir zu einem Methodisten-Ferienzentrum in Shyshkivtsi (Siscauti) Ukraine, sowie einem Ferienheim der Brüdergemeinde in Mohyliw-Podilskyj (Mogolev), Ukraine. Diese wurden umfunktioniert zu einem Kriegswaisen-Kinderheim.

Am Montag, 11.04.22 fand diese Reise statt.

 

 

Am 09.05.2022 kam der nächste Hilfsgütertransport von den "Helfende Hände" an.

 

Zusätzlich kam ein besonderer Gast zu Besuch, nämlich der Vorsitzende Hubert Messner vom Verein "Helfende Hände" e.V. Brixen.

Am 12.05.2022 wurde wieder in die Ukraine gefahren um beim Hilfsgüter-Verteilzentrum "Philadelphia" die so dringend benötigte Ware abzugeben.

(v.l. Lutz Noack, v.m. Hubert Messner)

Hier trafen wir auf eine Gruppe von Jugendlichen; dem Fußballclub Kiev.

Diese Jungs waren mit ihrer Mutter geflüchtet. Den Vater mussten sie an der Front zurück lassen.

 

Weitere Ware wurde wieder zu den umfunktionierten Kriegswaisen-Kinderheime gebracht.

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