Serbien 

Not als Dauerbrenner nicht weit vor Deutschlands Haustür

Winter

Große und unmittelbare Not

Mitte Januar verschickten wir per Post einen dringenden Hilferuf zur Linderung der akuten Not abgelehnter und zurückgewiesener Flüchtlinge aus Serbien, die in menschenunwürdigen Umständen unter dem starken und gnadenlosen Wintereinbruch leiden. Hier ist der Brief, der auf die große und unmittelbare Not der zurückgeführten Flüchtlinge eingeht:

Notruf  Winterhilfe

Liebe Missionsfreunde,

 

aus dringendem Anlass schreibe ich Euch diese Zeilen.

 

Vor einiger Zeit lag unserem Missionsbrief der Flyer „Daheim“ bei: „Wir wollen nicht nach Deutschland auswandern“. Seit vielen Jahren helfen wir mit Eurer Hilfe den hilfsbedürftigen Kindern und ihren armen Familien, hauptsächlich in Rumänien. Dazu gekommen sind Familien aus Moldawien und resultierend aus dem Flüchtlingsstrom, der auch bis nach Wermelskirchen kam, Kinder und Familien aus dem ehemaligen Jugoslawien. Diese armen Menschen mussten wieder zurück in die lebensbedrohliche Armut und Arbeitslosigkeit ihres Herkunftslandes.

Gerade in dieser bitterkalten Zeit fallen fast unbezahlbare Heizkosten an. Bitte helft uns, dass wir auch den Kindern eine wetterfeste Wohnung bezahlen und anderen Familien Geld zum Kauf für Heizmaterial geben können.

 

Wir setzen unser Vertrauen auf unseren großen und barmherzigen Gott, der ein Herz für die Kranken, Schwachen und Armen hat. Seine Liebe hat ER uns in Jesus Christus bewiesen. In handelnder Liebe zum Nächsten wollen wir seinem Beispiel folgen.

 

Gott segne Euch

Eure

Lebensbedingungen   auf    der   Müllhalde   in   Belgrad   im 21. Jahrhundert          (in Europa)

Januar 2017: Bretterverschlag auf der Müllkippe von Belgrad – Heim der Kinder Boban, Svetlana, Manuel, Dejan, Sasha, Mirko, Srecko und ihrer Eltern

Januar 2017: Das Leben der aus Deutschland zurückgeführten Kinder Boban, Svetlana, Manuel, Dejan, Sasha, Mirko, Srecko  und Oma Svetlana im Bretterverschlag auf der Müllkippe von Belgrad

 

Mit Schrott sammeln und Hilfsarbeiten halten sie sich notdürftig am Leben. Von dort kommen aber auch die Hilferufe. Kinder, wie Boban,  Dejan, Sascha, Mirko leben in Bretterverschlägen auf der Müllkippe oder unter den Brücken von Belgrad. Ohne Strom. Ohne Wasser und ohne Heizung. Und das bei Schnee, Eis und Kälte von bis über minus 30 Grad.

 

Für die schwer kranke Oma Svetlana, die auch mit zwei Töchtern in einer Baracke hungernd und frierend lebte, hat MWO eine feste Einraum-Wohnung mit kleinem Bad und Küche besorgen können. Die monatliche Miete wird zunächst von MWO bezahlt.

 

Jedes Wochenende kommen die Enkelkinder aus drei Familien, um sich bei Oma aufzuwärmen und ein warmes Bad zu nehmen. Die kranke Oma Svetlana wäscht dann für alle die Wäsche, denn auf dem Schrottplatz, wo die Kinder in der Kälte in der Baracke wohnen, ist das nicht möglich.

 

Darüberhinaus konnte MWO durch Eure Spenden zum Schulbeginn den Kindern Schulbücher bezahlen, so dass sie in die Schule gehen dürfen.

 

Habt vielen Dank!

Ob in Rumänien, Serbien, Kosovo oder Mazedonien, Menschen leben in menschenunwürdigen Umständen.

Der hier eingefügte Beitrag zeigt die Lebensumstände, in die u.a. Flüchtlinge aus Deutschland in ihr Heimatland Serbien zurückgeführt wurden.

Aufgabe von MWO ist es, zu helfen, wo die Not am grössten ist und dazu beizutragen, dass Menschen daheim bleiben und nicht wieder zu Flüchtlingen werden.

Dazu brauchen wir materielle, finanzielle und Gebets-Unterstützung.

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