Chronik

 

27. November 1981

Ermutigt und unterstützt von Schwestern und Brüdern führt Lutz Noack den ersten Hilfsgütertransport für den Bund Freier Evangelischer Gemeinden in Deutschland nach Polen durch.

 

 

13. Dezember 1981

Um 6.00 Uhr morgens tritt General Jaruzelski im polnischen Fernsehen auf und ruft den Ausnahmezustand (Kriegsrecht) aus.



20. Dezember 1981

Lutz Noack führt erneut einen Transport mit Medikamenten, Jodpräparaten, Vitamintabletten und anderen Hilfsgütern von Deutschland nach Białystok und Chelm in Polen durch.

 

 

1981 – 1990

Trotz oder gerade wegen des Ausnahmenzustandes werden kontinuierlich Hilfstransporte nach Polen organisiert und durchgeführt. Die Geschlossenheit der Unterstützung von vielen Schwestern und Brüdern ermöglicht es, dass in dieser Zeit Lutz Noack mehr als 100 Hilfsgütertransporte nach Polen durchführen kann. Bis zur Wende in Deutschland im Jahre 1989 müssen diese Hilfsgütertransporte immer noch durch die innerdeutschen Grenzen der DDR gehen.

 

 

1983

Zeitgleich mit der Polenhilfe beginnen die Missionsreisen von Lutz und Inge-Maria Noack in das sozialistische Rumänien, um auch dort Hilfe zu leisten. Geld, Medikamente, Lebensmittel und weitere Hilfsgüter werden zu bedrängten Familien gebracht, z.B. in die Städte Oradea, Schäßburg, Kronstadt, Hermannstadt, Bukarest und in das Lepra-Dorf bei Tulcea.

 

 

02. September 1989

Das deutsche Missionswerkes Osteuropa “Er bleibt treu” e.V. 42929 Wermelskirchen wird formell gegründet.

 

 

16. bis 27. Dezember 1989

Eine Kette von Demonstrationen, Unruhen und blutigen Kämpfen, fand vom 16. bis zum 27. Dezember 1989 in Timişoara, Bukarest und anderen rumänischen Städten statt. Sie führte zum Sturz und zur Hinrichtung des rumänischen Diktators Nicolae Ceausescu und seiner Frau Elena Ceausescu und zum Ende des realsozialistischen Systems in Rumänien. Das Ausmaß der Not und des Leidens großer Teile der Bevölkerung war für die meisten Menschen im Westen fast unvorstellbar.

 


Januar 1990

Der erste Hilfsgütertransport nach Botoşani/Rumänien und Umgebung findet statt. Die Hilfsgütertransporte nach Botoşani und Umgebung werden zu regelmäßigen Transporten. Botoşani wird die Operationsbasis des Missionswerk Osteuropa e.V. (MWO) in Rumänien

 


11. Oktober 1991

Die Hochschule für Rechtswissenschaft “Nicolae Jorga” in Botoşani, Zweig der “Hyperion” Universität Bukarest wird gegründet. Lutz Noack ist Gründungsmitglied der Hochschule.

 

 

09 Januar 1992

Die rumänische Mission Asociaţa Misionară “El rămâne credincios” Botoşani RO gegründet. Sie ist der operative Arm des Missionswerk Osteuropa e.V. (MWO) in Rumänien. Schon im April 2005 arbeiten 8 Mitarbeiter in der rumänischen Mission.

 

  

01.Januar 1992 - Dezember 1995

Lutz Noack hält die Positionen als Direktor und Lehrer für biblisches Recht an der Hochschule „Nicolae Jorga“ in Botoşani/RO.




Juni 1993

Die deutsch-rumänische Druckerei "Tipocolor Hoffnung“ in Botoşani/Rumänien nimmt ihre produktiven Tätigkeiten auf. Die Druckerei dient gleichzeitig als Ausbildungsstätte zum Druckerberuf für ungelernte Rumänen und als Arbeitsplatzbeschaffungsmassnahme für arbeitslose Rumänen. Sie ist ein 'non-profitables' Unternehmen - alle erwirtschafteten Gewinne fließen der rumänischen Mission Asociaţa Misionară “El rămâne credincios” zu. 

 

 

Januar 1997

Beginn der täglichen Kinder-und Armen-Speisungen. Es werden täglich zwischen 70 und 100 Kinder und Arme mit einer Mahlzeit versorgt.

 

 

2000 bis 2006

Lutz Noack ist Mitglied des Stadtrates der Stadt Botoşani/Rumänien. Er fungiert als persönlicher Berater des Bürgermeisters in allen Sozialangelegenheiten.



2002

Einweihung der modernen Missionskinderkantine im neuen Gebäude der rumänischen Mission Asociaţa Misionară “El rămâne credincios” in Botoşani . Ab jetzt bekommen die Kinder und andere Bedürftige (wie z.B. Rentner und alleinerziehende Mütter) täglich eine warme Mahlzeit.

 


Herbst 2002

Die Druckerei "Tipocolor Hoffnung“ zieht in das neue Missionsgebäude der rumänischen Mission Asociaţa Misionară “El rămâne credincios” in der Iuliu Maniu Str.5 in Botoşani ein.

 

 

Januar 2003

Durch Gottes Gnade und großzügige Spenden wird es der Stiftung Missionswerk Osteuropa möglich, das Gästehaus „Lumina Lacului“ (Licht am See) im Lufterholungskurort Colibiţia/Bistriţa, in den Karpaten, zu erwerben.  

Im Gästehaus „Lumina Lacului“ (Licht am See) werden die Kinder- Jugendfreizeiten für die Kinder und Jugendlichen der rumänischen Mission Asociaţa Misionară “El rămâne credincios” durchgeführt.

Das Gästehaus "Lumina Lacului” (Licht am See) (www.Pension-Lumina-Lacului.euist ganzjährig geöffnet. Es steht für Gemeinde-Konferenzen und Geschäfts-Konferenzen bis zu 30 Teilnehmern zur Verfügung. Es ist selbstverständlich auch offen für Touristen.Das Gästehaus wird nach professionellen Geschäftsprinzipien geleitet. Es ist ein 'non-profitables' Unternehmen. Alle erwirtschafteten Gewinne fließen der rumänischen Mission Asociaţa Misionară “El rămâne credincios” zu. 



 

2004

Für die Kinder- und Jugendfreizeiten werden in Colibiţia zusätzlich 4 Holzhütten mit je 4 Betten errichtet.




Oktober 2005

Durch den Heimgang von Manfred Stange verliert das Missionswerk Ostereuropa e.V. einen treuen und hoch geschätzten Mitarbeiter.

 



2006

Das Kinderspeisungs-Patenprogramm durch Spender für die rumänische Mission Asociaţa Misionară “El rămâne credincios” wird eingeführt. 22 Kinderspeisungspatenschaften werden nach Deutschland vermittelt.

 

 

2007 

Gute Kontakte entwickeln sich zwischen der rumänischen Mission Asociaţa Misionară “El rămâne credincios“ Botoşani, und dem örtlichen rumänischen Roten Kreuz. Eine Zusammenarbeit in vielfacher Hinsicht entsteht. Diese Zusammenarbeit manifestiert sich u.a. durch die Vermittlung des rumänischen Roten Kreuzes von Jahres-Praktikanten aus Deutschland die Mission Asociaţa Misionară “El rămâne credincios“, Botoşani. Die Praktikanten unterstützen täglich die zu erfüllenden Aufgaben in der Kinderkantine und bei der Versorgung der Hilfsgüterausgabe an Bedürftige. Durch dieses Engagement bekommen sie gleichzeitig eine empirische Wissens- und Erfahrungsbasis über die sozio-ökonomischen Umstände wie sie in Armutsverhältnissen vorgefunden werden.

 

 

September 2008

Wie schon in früheren Jahren, das Missionswerk Osteuropa e.V. (MWO) über die rumänische Mission Asociaţa Misionară “El rămâne credincios“, Botoşani hilft in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz durch Hilfsgüter den Opfern der schweren Überschwemmungen in Rumänien. 

 



März 2012 

Der 202te Hilfsgütertransport (Sattelzug) wird vom deutschen Missionswerk nach Rumänien geschickt.

 

 

Juni 2013

Für ihre langjährige, ununterbrochene und selbstlose Arbeit zur Unterstützung der Kinder und Armen in Botoşani wird die rumänische Mission Asociaţa Misionară “El rămâne credincios“ durch die Ernennung von Lutz Noack, dem Missionsleiter, zum Ehrenbürger der Stadt Botoşani, gewürdigt.

 

 

Sommer 2014

Nach erfolgreicher Testperiode des Pilotprojekts ‚Lehrküche‘, welche Jugendliche aus den Ghettos der Stadt Botoşani in die Grundlagen des Kochens und dem Managen einer kommerziellen Küche einführt, überlegt Das Missionswerk Osteuropa e.V. (MWO) wie das Projekt ‚Lehrküche‘ in ein permanentes Projekt im Rahmen der Sozialaktivitäten des Missionswerk Osteuropa e.V. und der rumänischen Mission Asociaţa Misionară “El rămâne credincios“ umgewandelt werden kann. Weitere Bildungsprojekte, u.a. im Informationstechnologie-Sektor werden gegenwärtig analysiert und in Erwägung gezogen

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