Badezimmer für behinderte Kinder in Belzeni, Kreis Vaslui, Rumänien

Über 200 km Anreise von Botoşani

Am 09. Oktober 2014 begaben sich Lutz, Inge-Maria und Mathias Noack, sowie Hartmut Weiss mit seinem Sohn Thato und Carmen Olariu auf den Weg zur Familie Vicu und Flavia nach Belzeni im Kreis Vaslui, ca. 200 km süd-südöstlich von MWO’s Hilfs- und Fürsorgezentrum in Botoşani entfernt.

 

Schon in unserem Augustrundschreiben berichten wir, wie unsere Herzen bewegt wurden von den schwierigen Lebensumständen der Familie Vicu und Flavia mit ihren drei geistig- und seh-behinderten Kindern. Kurzfristig wurden uns zweckbezogene Spenden anvertraut. Diese wollten wir persönlich überbringen, uns einen eigenen Eindruck von der Familie und ihrer Situation Vorort machen und durch unser persönliches Erscheinen der Familie zum Ausdruck bringen, dass sie nicht allein gelassen ist.

 

Die Reise von Botoşani nach Belzeni dauerte über 3 Stunden. Es ging über mal bessere, mal schlechtere Straßen, durchs flache Land, über Hügel und Berge, vorbei an einem der bekannten Weingüter Rumäniens, Cotnari. Neben den in der modernen Gesellschaft bekannten Fahrzeugen, gesellten sich häufig auch auf den Hauptverkehrsstraßen unzählige Pferdewagen, was noch immer ganz normal ist fast überall in Rumänien.  

Ankunft in Belzeni bei Vater Biţu

Nach mehr als 3 Stunden Fahrt kamen wir in dem kleinen Dorf Belzeni im Kreis Vaslui im Osten Rumäniens an. Wir besuchten zuerst den Nachbarn von Vicu und seiner Familie, Vater Biţu, ein langjähriger und treuer Freund von MWO. Vater Biţu hatte uns die schwierige Lage der Familie Vicu und Flavia ans Herz getragen.

Die Begrüßung durch Vater Biţu und seinen Sohn Ruben war sehr herzlich. Das Leben in der Abgeschiedenheit eines rumänischen Dorfes bringt nicht häufig Besucher. Der zwischenmenschliche Austausch bewegte die Herzen aller an diesen Vormittagsstunden. Bevor wir gemeinsam zu Vicu und seiner Familie gingen, las Vater Biţu aus seiner Bibel vor und hielt eine kurze Andacht.

Bei Vicu und seiner Familie

Um zu Vicu, Flavia und ihrer Familie zu kommen, brauchten wir nur den Dorfweg zwischen Vater Biţu’s und Vicu’s Grundstück überqueren. Hier sahen wir ein von Armut geprägtes Hanggrundstück, auf trockenem und steinigem Boden. Vicu und Flavia zeigten uns ihr neues Heim, welches neben den alten Hütten nach und nach in Eigenarbeit gebaut wurde. Durch Fleiß und viel Arbeit wurden gute Fortschritte erzielt.

 

Vicu schüttete uns sein Herz darüber aus wie schwer es ist, die Familie zu ernähren, das Haus in Eigenarbeit zu bauen und die hohen Arztkosten zu begleichen. Seine drei Kinder, Anna-Maria (23), Estera (21) und Madalin(13) sind geistig und körperlich behindert, einschließlich hoher Sehbehinderung. 

 

Er bat uns um Hilfe für ein neues Badezimmer. Durch die Sehbehinderung können sich die Kinder nur sehr unsicher bewegen. Die Toilette ist nichts mehr als ein Plumpsklo, das nur etwa 6 Meter vom Haus entfernt ist. Der Weg führt aber über unebenen und steinigen Boden. Dorthin zu gehen dauert für die Kinder wenigstens 10 Minuten unter allen Wetterbedingungen.

 

Deshalb möchte Vicu gern das Badezimmer direkt am Haus anbauen. Hierzu fehlen ihm Bauhelfer, Arbeitsgeräte wie zum Beispiel ein kleiner Bagger, der den steinigen Boden begradigt und auch Baumaterial.

 

Schon in der jüngsten Vergangenheit konnten wir Vicu unterstützen. Er erwies sich als sehr gewissenhaft. Die gespendeten Gelder wurden projektbezogen und unverzüglich eingesetzt. Wir konnten Vicu, Flavia und ihrer Familie etwas finanzielle Unterstützung auf diesem Besuch mitbringen.
Schritt für Schritt konnte Vicu und Flavia und ihrer Familie geholfen werden. Mehr Hilfe ist noch notwendig.

 

Bitte helft der Familie mit Geld zum Bau des Sanitärraumes.

Zusammensetzung eines Familienpaketes

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